Vorbereitungen für Kalkputz

Wir beschäftigen uns im Moment  mit den Vorarbeiten für einen Kalkputz.  Für einen geraden Untergrund setzen wir diese Schienen. Die Zwischenräume der Schienen werden dann mit Grundputz “aufgefüllt”.

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Für unsere edlen Kalk-Oberputze benötigen wir einen geraden und ebenen Untergrund. Diese sind meistens eingefärbt und müssen nach fachgerechter Verarbeitung nicht mehr bearbeitet werden.

Sehen Sie, welche Oberflächen möglich sind:

Wandgestaltung mit Kalkputzen

 

 

Ein kleines Gästebad in neuem Style

Ein kleines Gästebad wurde von uns umgestylt.

So sah das Objekt vorher aus.

Gästebad vorher
Gästebad vorher
Gästebad nachher
Gästebad nachher

Wir haben die Decken und Wände glatt gespachtelt und gestrichen. Die bunten Fliesen wurden mit einer speziellen Bodenspachtelmasse überspachtelt. Als Finish erhielt der Boden ein spezielles Wachs, das vor Flecken schützt. Außerdem ist die Oberfläche dadurch sehr glatt und leicht zu reinigen. Das Fenster wurde ebenfalls passend lackiert. Ich denke der vorher/nachher Effekt kann sich sehen lassen. Wir freuen uns demnächst auf viele weitere fugenlose Projekte, die bereits in der Warteschlange stehen….

Eine große Lieferung – Kalk-Marmor-Putz für dekorative Oberflächen

Soeben klingelte das Handy, der DHL ist da und bringt neues Material!

Eine ganze Palette mit hochwertigem Kalk-Marmor-Putz für ein bevorstehendes Projekt. Der eine Teil ist für ein Bad, der andere Teil ist für eine Fassade – ein Alleskönner eben. Entweder kann man das Material “porig” auftragen oder glatt verpressen. Die porige Variante ist zur Zeit sehr beliebt. Gerade bei Betonoptiken oder natürliche Erdtönen bekommen die Oberflächen eine besondere Haptik. Wir sind gespannt, wie das Ganze nun an der Fassade wirkt. Bilder folgen!

Sehen Sie, was für Oberflächen mit Kalk-Marmor-Putzen möglich sind: http://baudekoration-appel.de/das-grey-book/

So sehen die Putze an der Wand aus: http://baudekoration-appel.de/wandgestaltung-mit-kalkputzen/

Eine Ära geht zu Ende – Silin, ein langjähriger Partner

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Viele Dinge müssen wir wohl so hinnehmen wie sie sind.

Die Firma Silin hat leider die Produktion von Silikatfarben (Kaliwasserglas) stillgelegt.

Wir haben jahrelang Farben und Putze von Van Baerle verarbeitet. Teilweise waren die Produkte unschlagbar und standen für Langlebigkeit und Qualität. Fassaden, die wir mit den Produkten vor Jahren gestrichen hatten, stehen heute noch da wie eine Eins!

Auch im Innenbereich haben wir hunderte Quadratmeter mit den Farben und Lasuren gestaltet. Mit den Produkten konnten wir kreativ arbeiten und unseren Kunden individuelle Oberflächen anbieten. Auch baubiologisch gesehen waren die Produkte sehr gut.

Wir bedauern es sehr, dass es die Produkte in Zukunft nicht mehr geben wird. Auf diesem Weg bedanken wir uns bei Silin für die vielen erfolgreichen Jahre und wünschen alles Gute für die Zukunft!

Nun müssen wir uns nach anderen Farben umschauen, die diesem Qualitätsstandard gerecht werden – einfach wird es nicht.

Eigenreflexion einer Branche

Das Handwerk war, ist und wird es vermutlich noch lange bleiben, eine zentrale Säule in der Entwicklung der Menschheit. Schauen wir zurück zu den Ursprüngen des Handwerks, war es Treiber von Innovationen und Gestalter neuer Berufszweige. Das goldene Handwerk stieg unaufhaltsam im Ansehen der Menschen an. Viele erkannten, dass sie durch die Schaffung von Werten einen Beitrag zur Verbesserung der Welt beitragen konnten.

Die Vielfertigkeit des Handwerks wuchs und wuchs. Immer neue Entwicklungen führten zu immer neuen Berufen und Spezialisierungen. Noch bis heute. Doch es gab irgendwann einen Punkt, wo die „ehrbaren Kaufleuten“, den „ehrbaren Handwerkern“ anfingen einzureden, dass die Kaufleute wichtigere und bessere Menschen seien, als die Handwerker.

Die bis dato ebenwürdigen Branchen begannen eine immer größer werdende Kluft aufzubauen.

Heute lässt sich fast sagen, dass alle klein- und mittelständischen Handwerksbetriebe ein Grundbewusstsein in sich tragen mit folgendem Tenor: „Wir kleinen Handwerker können eh nichts ändern. Was sollen wir schon machen.“

Das Ergebnis lautet daher: Das Kapital hat die Wertetreiber versklavt.

Nur die Handwerksbetriebe, in denen Kaufleute das Kommando haben, heben sich ab.

Ist das der Weg der Zukunft? Kann es sein, dass Menschen die Werte schaffen weniger Wert sind, als Menschen die Zettel von links nach rechts sortieren?

Savamea sagt nein. Menschen sind alle gleich wertvoll.

Daher: Handwerk erkennt euer Potenzial und euren Wert!

Wir bedanken uns bei Savamea für die Bereitstellung dieses Artikels.